Pilze

Aldi-Pilz-Boxen: Nach drei Tagen sieht man... nicht viel


So sehen die Pilz-Boxen nach drei Tagen aus

Drei Tage sind rum. In den Boxen hat sich kaum etwas verändert bislang. Warum die Aldi-Anleitung so früh zum nächsten Schritt übergeht ist mir ein Rätsel. Daher behandle ich die Boxen ab jetzt unterschiedlich. Einmal so, wie Aldi es auf der Packung vorschlägt, einmal nach Pilzmännchen-Art. Diese Vorgehensweise schien mir damals plausibel.



Startschuss für die Aldi Champignon-Anzuchtsets


Die kurze und knappe Anleitung ist auf der Verpackung zu finden

Auf geht's. Die Anleitung auf dem Aldi-Pilzset ist ja überschaubar. Erster Schritt: Erde anfeuchten und auf der Pilzbrut verteilen. Danach verschlossen drei Tage stehen lassen. Mach ich. Aber nicht mit beiden Sets. Eine der beiden Anzucht-Boxen werde ich wie das Pilzmännchen-Set behandeln. Die Anleitung dort ist deutlich ausführlicher, und man versteht auch warum man welchen Schritt machen muss. Ich bin gespannt, ob sich die beiden Methoden am Ende unterscheiden, oder ob es den Pilzen reichlich egal ist, wie man vorgeht.



Nach der Bio-Variante: Jetzt teste ich Discounter-Pilz-Anzucht-Sets von Aldi


Die muss ich einfach testen: Champignon Anzuchtsets von Aldi

Gewöhnlich werde ich in dem wöchentlich erscheinenden Aldi-Prospekt nur selten fündig. Doch vor einigen Tagen wurde ich beim Durchblättern doch einmal aufmerksam. Aldi verkaufte ab Donnerstag vergangener Woche Champignon Anzuchtsets zu je 3,99 Euro. Ich habe ja schon viel gesehen beim Discounter, aber eine Pilz-Zucht-Box war mir neu. Egal. Die musste ich unbedingt haben, zumal ich durch meinen Test der Pilzmännchen-Box vom Pilzfieber infiziert bin. Schauen wir also mal, ob die Discounter-Variante an die Bio-Box herankommt.



Mein Fazit zur Pilzzuchtbox von Pilzmännchen


Neben Essbarem gab es auch tolle Billder von den frisch geernteten Champignons.

Aus und vorbei. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Die Pilzbox war duch. Ein kleiner acht Gramm Pilz kam noch aus der Erde, dann war finito. Ich halten also fest: Geerntet wurden unter dem Strich 1,342 Kilogramm Champignons. Nicht ganz die Menge, die auf der Verpackung als möglich angegeben wird. Mein Fazit fällt dennoch eher positiv aus.



Pilze züchten: Erste Erntewelle endet bei 662 Gramm


So, die erste Erntewelle scheint nach einer dreitägigen, intensiven Wachstumsphase bereits vorüber zu sein. 662 Gramm frische Champignons konnte ich bislang ernten. Nun macht der Pilz eine Pause. Lediglich winzige Fruchtkörper und einige Verdichtungen im Myzel sind noch zu sehen. Das Wachstum scheint gen Null zu gehen.



Pilze züchten: Nach 30 Tagen wird die erste Ernte eingefahren


Dieser hübsche Champignon bringt 78 Gramm auf die Waage.

Ich bin schwer begeistert! Die letzten Tage sind die Fruchtkörper richtig schnell gewachsen. Nach rund 30 Tagen hab ich die ersten zwei Pracht-Champignons aus der Erde des Pilzzuchtsets herausgedreht. Zusammen bringen die beiden ersten Exemplare rund 250 Gramm auf die Waage.



Pilze züchten: Nach 20 Tagen sind die ersten Fruchtkörper da!


Nach 18 Tagen ist der erste Champignon zu sehen. Zwei Tage später ist er deutlich größer und der Hut färbt sich bräunlich.

Das geht mal richtig fix. Zu fix? Zu reibungslos? Hoffen wir mal nicht, denn am Tag 18 nach Startschuss durchstößt der erste braune Champignon die Erde. Das Belüften, Aufkratzen und Abkühlen zeigt sofort Wirkung. Bin eigentlich fast schon etwas enttäuscht, wie geräuschlos das alles abläuft, wie wenig man selbst tun muss.      



Pilze züchten: Die ersten zehn Tage


Unten in der Pilzbox ist das vom Myzel durchwachsene Substrat aus Stroh zu sehen.

Mit der Box kann man eigentlich nichts falsch machen. Eine Anleitung erklärt genau, wie man vorzugehen hat. Materialien sind alle vorhanden, Deckerde, Pilzbrut, Karton, Folien. Hier erfahrt Ihr, wie sich der Pilz in den ersten Tagen entwickelt hat, und warum man fast gar nichts machen muss.



Sporen, Mycel, Fruchtkörper: Züchten wir mal Pilze


Dieses Bio Fertig-Pilzzuchtset mit brauen Champignons teste ich jetzt mal

Als Kind hab ich sie verschmäht. Irgendwann schmeckten sie mir. Jetzt sollen sie bei mir zuhause wachsen. Pilze! Nicht die Vertreter, die alte Lebensmittel bunter machen, sondern Speisepilze. Nnoch genauer: Champignons. Für den Anfang scheint mir das perfekt zu sein.