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So baue ich mir eine automatische 12-Volt-Solar-Gartenbewässerung


So sieht sie aus, meine erste Version der Gartenbewässerung. Elektronik und Akku sind im Alukoffer verbaut. So kann das System schnell auf- und abgebaut werden und ist mobil einsetzbar.
So sieht sie aus, meine erste Version der Gartenbewässerung. Elektronik und Akku sind im Alukoffer verbaut. So kann das System schnell auf- und abgebaut werden und ist mobil einsetzbar.


Wenn der Sommer kommt, dann gehen Gartenbesitzer gießen. Wenn es sehr trocken ist, dann kann das in richtige Arbeit ausarten. Zwei oder drei Tage Auszeit überleben Pflanzen grade noch so, aber ein, zwei Wochen in den Urblaub fahren? Schwierig. Vor allem für das Gewächshaus, wo gar kein Niederschlag ankommt. Heißt: Entweder die Ernte abhaken, nicht in den Urlaub fahren oder doch endlich eine automatische Bewässerung haben. Ich habe mich für die dritte Option entschieden. Vorgaben: Autonomes 12 Volt System, Photovoltaik, Akkubetrieb und Zeitsteuerung. Und so soll das klappen. 

Ganz zu beginn habe ich gedacht, ich schau mal, was es da käuflich auf dem Mark gibt. Nix, so mein Fazit. Zumindest nichts Gutes. Ernsthafte Systeme kosten richtig Geld und entsprechen meist nicht genau meinen anforderungen. Der Rest ist Spielzeug und vielleicht für ein paar Kübelpflanzen auf dem Balkon ausreichend. 

Die Einkaufsliste 

Also musste ich selbst aktiv werden. Bei Ebay und Amazon habe ich mir folgende Komponenten zusammengesucht: 

- 30 Watt Solarmodul + Laderegler (~30 Euro) 
- 7,2 Ah AGM Blei-Akku (~14,50 Euro) 
- 12 Volt Zeitschaltuhr (11,irgendwas Euro) 
- 12 Volt Öl-/Wassser-Pumpe (~15 Euro) 
- Kabel, Koffer, Krimpzange und Zubehör, Gartenschlauch, usw. lag alles noch zuhause rum :-) 

So soll es funktionieren 

Die Verkabelung war kein Problem, die Einstellungen von Laderegler und Zeitschaltuhr bekommt man trotz fragwürdiger Anleitungsblätter auch gerade noch so hin. Alles zusammen habe ich in einem alten Alukoffer montiert. Die Idee ist nun, den Koffer im Gewächshaus zu platzieren. Das Solarmodul aufs Dach. Vor dem Haus soll ein 200 Liter Fass Wasser vorhalten, aus dem die Pumpe zweimal täglich Wasser durch einen gängigen Gartenschauch pumt, zwischen den Pflanzen ausgelegt wird. Der Schlauch soll einige Minilöcher haben, an denen das Wasser nach und nach Austritt.

Der erste Test...

... in der Werkstatt lief schon mal ganz vielversprechend. Der Akku treibt die Pumpe mittlerweile schon rund 30 Minuten an. Und eine leere Battarie ist noch nicht in Sicht. Bedeutet: Das System wird vermutlich auch mal zwei bis drei Schattentage überdauern.

Die Pumpe befördert das Wasser  locker einen Meter nach oben und lässt am Ende des etwa zehn bis 15 Meter langen Testschlauchs genügend Druck ankommen, um aus den Minilöchern kleine Fontänen spritzen zu lassen. Dabei musste ich das Ende nicht einmal ganz abklemmen.      

Überblick im Video

Zeitschaltuhr und Laderegler scheinen ebenfalls zu funktionieren. Ein Video vom aktuellen Stand des Projektes gibt es hier zu sehen: 

 

Als nächster Schritt muss ein günstiger Gartenschlauch her, mit dem ich das System dann unter Realbedingungen draußen im Gewächshaus testen kann. Ebenfalls noch offen ist, wie ich den Wasserstand kontrolliere. Sind die 200 Liter verbraucht, sollte die Tauchpumpe möglichst nicht mehr anlaufen, um keinen Schaden zu nehmen. Ich denke da an eine Art Schwimmer, der ab einem bestimmten Pegel den Stecker zieht. 

Sobald ich soweit bin, gibt es hier an dieser Stelle ein Update sowie ein finales Projektvideo bei Youtube.

 



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