Garten

Das 90 Liter Apfelsaft-Desaster und ein versöhnliches Ende


Nahezu das einzige, was an diesem Tag gut funktioniert hat: Meine Eigenbau-Bag-in-a-Box-Halterung

Ob ich mir das noch einmal antue, weiß ich nicht. 90 Liter frischen Apfelsaft zuhause haltbar machen, ist vielleicht doch eine Nummer zu groß. Zumindest dann, wenn der fröhliche Mosterei-Tag hier und da etwas anders verläuft, als geplant. Wenigstens die selbstgebaute Bag-in-a-Box-Halterung fürs Abfüllen hat ihren Dienst ordentlich verrichtet. Die Bauanleitung gibt's hier im Video direkt nach der Saft-Story.



Voila: meine was-im-Garten-grade-so-reif-ist-Marmelade


Sechs Gläser Mischmasch-Marmelade sind daraus geworden. Aber lecker!
Irgendwann muss sich Gartenarbeit ja auch mal lohnen. Und wenn nicht jetzt im Hochsommer, wann dann?! Also ab in den Garten und ein Teil der Ernte einfahren. Dumm nur, dass kein Busch und kein Baum genug Früchte abwirft, damit sich Marmelade machen lohnt. Außer man fängt an zu mischen. Hier gibt's das Rezept. Hauptbestandteil: Felsenbirne.


Magere Ausbeute: Felsenbirnen-Marmelade


Ein Busch Felsenbirne = zwei Gläser Marmelade

Seit knapp zwei Jahren gedeiht der Felsenbirnen-Strauch nun schon im Garten. In diesem Jahr hat er erstmals richtig Früchte getragen. Leider schmecken die Beeren frisch geerntet eher eingeschlafen - Kerne bitter, Fruchtfleisch markig. Dennoch wollte ich die schwarzen Früchte nicht einfach den Vögeln überlassen - selbst die hatten bisher keinen Appetit darauf. Die Lösung: zu Marmelade einkochen. Wie? Das Rezept gibt's hier.



Aus einem mach viele: Pflanzen vermehren durch Absenken


Mit einem Häring abgesenkte Johannisbeere.

Ich brauch mehr Büsche und Sträucher. Wenn dann auch noch leckere Früchte bei rumkommen, umso besser. Angefangen hat alles mit einem gekauften Johannisbeerstrauch, den ich etwas zu tief eingepflanzt haben.

 

Ein Ast lag auf dem Boden auf, versank später ungewollt unter frischer Gartenerde. Rund ein halbes Jahr später wollte ich ihn wieder freilegen. Ging aber nicht. Er hat sich mit Wurzeln fest im Boden verankert. Das Absenker-Prinzip soll nun gezielt für viele neue Heckenpflanzen sorgen - kostenlos. Und so geht's...

 



Hallo Schnecken, willkommen im Beet


Schnecken zerfleischen den Gemüsegarten :-(

Ach ist das toll. Kaum eineinhalb Jahre ist der Garten nun alt, und schon tummeln sich allerlei Kreaturen darin. Da sprudelt das Leben. Ein Traum. Vor allem Schnecken fühlen sich furchtbar wohl. Dafür habe ich auch viel getan, gegärtnert und gegossen, angebunden und ausgegeizt. Jetzt seid ihr dran.

 

Liebe Schnecken, egal ob rot und dick, weiß und klein, mit Haus, oder ohne. Es freut mich riesig, dass euch die kleinen Kohlrabiknollen aktuell so gut schmecken, nachdem der leckere und frisch gekeimte Salat abgegrast, die jungen Bohnen zerkleinert und die Zuchini entblättert waren. Ach ja, die Weinrebe und Gojibeere zum Nachtisch dürfen wir nicht vergessen.

 

Bei Blumen seid ihr wählerischer. Nur die von mir gepflanzten und gesääten Sorten mögt ihr. Unkraut, Gräser und wilde Blüten stehen nicht unbedingt auf dem Speiseplan. 

 

Naja, es sei euch gegönnt. Das ist eben Natur. Jeder soll was abhaben. Ich möchte aber keine Beschwerden hören, zumal ihr hier sicher seid - noch.

 



"Scharf werden" ist der Google-Hit


Nanu. Da kommen immer mehr Besucher von Google zu jfhp.de, die die Suchkombi "scharf werden" eingetippt haben. Und landen auf meinem Klage-Beitrag zum Chilianbau 2011 mit dem Titel: "Wer mal richtig scharf werden will, muss leiden".

 

Zwar rangiert meine Seite erst auf der zweiten Google-Ergebnisseite, aber das Thema scheint die Suchenden so zu interessieren, dass sie sich auf Seite zwei durchkämpfen und auch noch den Link zu meinem Eintrag klicken. Der Titel verspricht ja einiges ;-)

 

Dort angekommen werden die Abenteurer gleich im ersten Satz bitter enttäuscht. Sorry, aber des Gärtners Frust war damals groß. 



Ufo- oder Hexenring-Invasion im Garten?


Zahlreiche Kreise zieren nach dem langen Winter den Rasen.

Ein Blick aus dem oberen Stockwerk macht es deutlich: Ufos waren hier. Nicht eins, nicht zwei, nein, rund ein Dutzend!

 

Jetzt ist auch klar, dass die weitgereisten Aliens in kleinen runden Flugobjekten mit ~30 Zentimeter Durchmesser unterwegs sein müssen. Denn genau so groß sind die Kreise im Rasen, die plötzlich da waren als der Schnee nach dem langen Winter den Abgang machte.  

 



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