Fehlermeldung

Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in book_prev() (Zeile 775 von /var/www/vhosts/jfhp.de/httpdocs/modules/book/book.module).

Feurige Süß-Sauer-Soße ähnlich wie beim Asiaten um die Ecke


Die zerstückelten Chilis, kurz vor dem Einkochen
Die zerstückelten Chilis, kurz vor dem Einkochen


Das fetzt, ich sags euch. Dieses Rezept müßt ihr unbedingt ausprobieren. Je nachdem, was man bei der Zubereitung variiert, landet man geschmacklich nahe bei den süß-sauren Chili-Soßen, die bei nahezu allen Asia-Food Läden auf dem Tisch stehen, bis hin zu feurig scharfen Variationen, die grade mal noch leicht süßlich und sauer schmecken.
 
Hier gibts das Grundrezept und alle Variationsvorschläge, die ich bereits ausprobiert habe.

 
Zutaten
- 2 Rote Paprika (am besten Bio)
- 2-3 Knoblauchzehen (am besten Bio)
- 10-15 Chilischoten (je nach Schärfe der Chilis, frische Habaneros zum Beispiel, würd ich nur 4-5 nehmen ;-)
- Ein kleines Stück Sellerie, so groß wie ein bis zwei Chilis (am besten Bio)
- eine halbe Karotte (am besten Bio) 
- 30 ml Essigessenz (es geht auch jeder andere Essig, dann brauch man jedoch ~120ml und das Endprodukt schmeckt nacher stärker nach dem Zeugs)
- 200 g Zucker (nach belieben weißen, braunen, Rohr- oder Palmzucker nehmen)
- 150-200 ml Wasser  
- Optional: Etwas Gelierzucker und ein Päckchen Zitronensäure
 
Equipment
- 4-5 Einmachgläser (Größe siehe Bild unten ~200 ml)  
- Einen kleinen und einen großen Topf
- Schöpfer, Kochlöffel, Pürierstab
- evtl. einen Trichter 
 
Zubereitung
Zuerst organisieren wir die ganzen Zutaten, Gerätschaften, wiegen ab und legen alle Zutaten parat. Dann schneiden wir die Chilis, Parprika, Sellerie, Karotte und den Knoblauch in grobe Stücke. Alles zusammen geben wir nun mit zwei bis drei Esslöffel Olivenöl in den kleinen Kochtopf. Bei voller Hitze lassen wir die Mischung etwas anbraten. 
 
Da das Gemüse dabei erstmal kräftig Wasser verliert sollte eigentlich nix anbrennen. Noch bevor irgendwetwas anfängt braun zu werden muß mit dem Wasser abgelöscht werden. Jetzt das Gemüse fünf Minuten lang weichkochen, dann diese scharfe Gemüsesuppe mit dem Pürierstab zu einer breiigen Masse verarbeiten.   
 
Jetzt den Zucker und den Essig zugeben. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. So lange ganz leicht köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (kann schon mal 10-20 Minuten dauern). Währenddessen die Einmachgläser im großen Topf in einem Wasserbad auskochen, damit sich Restkeime aus dem Glas verabschieden. 
 
Sobald die Chili-Soße - je nach Geschmack - zäh genug geworden ist, wird sie mit Hilfe des Trichters in die noch heißen Gläser abgefüllt. Gleich den Deckel drauf, fest zudrehen und 15 Minuten auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Danach wieder umdrehen und mit Etiketten beschriften. So langsam sollten sich die Click-Deckel nach unten ziehen, ein Zeichen dafür, dass das Glas gut verschlossen ist.
 
Alternativen/Ergänzungen
- Um der Soße noch eine zitronige Note zu verpassen und sie noch haltbarer zu machen, kann man ein halbes bis ein ganzes Päckchen Zitronensäure mit in den Kochtopf geben.
 
- Einen interessanten Ansatz hab ich 2009 mal probiert. Ich habe etwas weniger Zucker verwendet, dafür mit etwas Gelierzucker ergänzt. Dies führt dazu, dass die Soße nach dem Abkühlen schneller dickflüssig bis gekleeartig wird. Ich hab damals jedoch etwas zu viel genommen. Das Endprodukt war bombenfest.           
      
- Wer normalen Kräuteressig, Reisessig oder Weinessig nehmen möchte (dann 125 ml) ist das kein Problem. Ich emfand den Endgeschmack jedoch immer zu essiglastig. Mit Essigessenz schmeckt die fertige Soße meiner Erfahrung nach besser. Den Essig ganz wegzulassen ist wegen der konsevierenden Wirkung nicht ratsam.  
   
- Wer weißen Zucker verwendet erhält ein sehr süßes Endprodukt. Etwas weniger intensiv sind braune Zuckersorten. Damit die Soße noch zähflüssiger wird, kann je nach Geschmack weiter Zucker zugegeben werden. 
 
 
Haltbarkeit
Hier kann und will ich keine allgemeingültige Formel aufstellen. Bei mir hielten die Soßen locker 12 Monate. Länger konnte ich es nicht testen, denn dann waren alle leer. Die Haltbarkeit hängt vom Essiganteil, Zuckeranteil sowie den Gläsern ab.  
     
 
           
 



Kommentare

Bild von admin

Ich habe wieder Soßen-Nachschub eingekocht. Leicht abgewandelt, noch leckerer. Checkt das Video!


Neuen Kommentar schreiben