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Mini-Studio-Eigenbau für den Homerecording-Amateur


Der fast fertige Übungsraum. Jetzt steht dem Homerecording nix mehr im Weg.
Der fast fertige Übungsraum. Jetzt steht dem Homerecording nix mehr im Weg.


Jetzt kann es bald losgehen mit der Musikproduktion im eigenen Mini-Studio. Der Raum ist fast fertig, das Schlagzeug thront auf dem Podest-Eigenbau, Gitarre, Bass und Mikrofon stehen bereit, Reaper werkelt als DAW im Laptop und mein neues Tascam USB Audio Interface (US 122 MKII) verbindet alles zu einer Einheit.

 

Ein gutes Gefühl. Jetzt brauch ich nur noch gute Ideen für einen ersten Song. Ein One-Man-Bandname kristalliert sich bereits heraus.

 

 

 

 

Raum im Raum

 

Um es kurz zu fassen: damit es im Haus nicht so laut ist, wenn Musik gemacht wird, habe ich mir einen kleinen Raum im Raum zusammengezimmert. Das Gerüst ist eine Lattenkonstruktion, die Zwischenräume wurden mit 60mm Holzdämmplatten ausgestopft. Beidseitig wurden die Wände mit Gipskartonplatten beplankt. Die Eingangstür ist eine Schiebetür, die am Rahmen die Wände überlappt. So ist der Raum schön dicht.

 

Wichtig beim Bau von Schallschutzräumen ist, dass sie nirgendwo fest mit den Wänden, der Decke, oder dem Boden verbunden werden, und so den Schall auf das Mauerwerk übertragen. Zu den Wänden: umso dicker und schwerer, desto besser.

 

Ich habe mit knapp 10 Zentimeter eher die Minimalvariante gebaut. Vor allem tiefe Frequenzen werden so nicht wirklich effektiv absorbiert. Hier könnte helfen, einfach mehrere Lagen Gipskarton-Platten übereinander zu schrauben. Für meine Zwecke reichts aber allemal. Der Geräuschpegel wird auch so schon deutlich reduziert.  

 

Was noch fehlt

 

Demnächst brauche ich noch einen Tisch/Ablage für den Rechner, ein Regal für Kleinkruscht und eine Notenhalterung für das Edrum. Eine Gitarrenhalterung wär auch noch was. Wird nicht einfach, das alles auf 3,332m² unterzubringen.

 

Die Decke ist ebenfalls noch nicht vollständig mit Gipskartonplatten beplankt. Die sind mir ausgegangen und ich war seither zu faul, noch einmal shoppen zu gehen.   

 

Das Innenleben

 

In meinem kleinen Musikzimmer steht ein Edrum Fame DD 506 auf dem Podest. Einen Bass habe ich noch aus alten Bandzeiten samt Verstärkern, eine Westerngitarre von Aldi ;-), ein günstiges Fame-Mikrofon, ein Cajon sowie mehrere Eigenbau-Diddgeridoos.  Das müßte für den Anfang reichen.

 

Als Schnittstelle zum Laptop werkelt das USB-Audiointerface Tascam USB Audio Interface (US 122 MKII).

 

Alles zusammen hat lediglich ein paar hundert Euro gekostet. Mal abwarten, was man mit diesem Low-Budget Zeugs alles anstellen kann. Erste Tests lassen hoffen, dass auch mit geringem Aufwand gute Ergebnisse möglich sind. Bin gespannt. 

 

Ach ja, ganz wichtig: Als DAW habe ich mir Reaper besorgt. Das Programm kostet schlappe 60 Dollar und steht den Profi-Tools in nahezu in nichts nach. Regelmäßige Updates sind für zwei volle Versionsnummern inklusive. Das Tool kann ich echt nur empfehlen für den Preis. Wer möchte, kann die Vollversion 60 Tage lang kostenlos testen. Ebenfall kostenlos ist Audacity. Das Programm ist eine freie, plattformunabhängige Open-Source-Software für die Aufnahme und Bearbeitung von Audiodateien. 

 

Kostenlose VST-Effekte habe ich mir ebenfalls schon besorgt und getestet. Da geht was.   

 

Jetzt kanns losgehen

 

Puh, und jetzt? Gute Frage. Wie fängt man jetzt an? Ich hab mich erstmal um einen "Bandnamen" bzw. Projektnamen gekümmert. Mein Favorit: 3,332m²

 

Ja richtig gehört, die Fläche des Musikraumes. Und wenn schon alles in diesem beengten Umfeld stattfindet, dann kann auch das Projekt so heißen, oder!? Ehrlich gesagt finde ich den Namen auch gar nicht schlecht - unverwechselbar. 

 

Bei der Musikrichtung möchte ich mich nicht festlegen. Vermutlich werde ich einfach das machen, wozu ich grade Lust habe. Mal ein wenig Reggae hier, mal ein bischen Metal da ;-) 

 

Nach der Namensfindung bin ich aktuell dabei, mir die ersten Melodien und Texte auszudenken. Aber dazu später mehr. 



Kommentare

HinJens, 

 

finde ich eine coole Idee von Dir.

 

Falls du ein bisschen Inspiration brauchst schau doch mal bei Dom rein. Ein Bekannter von mir.

 

Er spielt auch alles selber ein, macht Aufnahmen, Mixing usw. von seinen Songs.

 

http://m.youtube.com/watch?v=ONv9bClJ8a0

 

seine HP

http://www.fakesmilerevolution.com

 

Grüsse

Daniel

 

PS: Wenn du etwas aufgenommen hast lass mich mal hören!

Bild von admin

Danke für die Links. Ist ja witzig. Genau das Video von dem Kollegen hab ich mir vor Kurzem schon mal angeschaut ;-) 

 

Naja, leider bin ich davon noch seeeehhhr weit entfernt. Grade geht leider nix voran.

 

Gruß jf

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