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Fotolia: Mein erster Eindruck




FotoliaWie vor einigen Tagen berichtet, stell ich einige meiner Bilder bei der Stock Foto Plattdorm Fotolia.com zum Verkauf ein. Hier gibt's mein erstes Fazit und einige interessante Links zum Thema. 
 
Die Anmeldung als Fotograf ist schnell erledigt. Einfach zur Fotolia-Seite wechseln, Daten eingeben, die darauf eingehende Email bestätigen, einloggen, und schon kann's losgehen.
 
Unter dem Menüpunkt Dateien können eigene Bilder, entweder einzeln, oder per Flashtool im Paket, hochgeladen werden. Bis hierher ist alles ganz easy.

 
 
Jetzt müssen zwischen sieben und 20 Keywords vergeben werden, eine Überschrift sowie die Rechte eingestellt werden. Das alles kann bei zahlreichen Bilder schon mal nen halben Tag in Anspruch nehmen.
 
Ich hab also mal fünf Bilder eingestellt und ausführlich verschlagwortet. Sobald das erledigt ist wechseln die Bilder ihren Status. Es wird angezeigt, dass der Bestätigungsprozess läuft. Was heißt das? In den FAQs erfährt man, dass alle Bilder vom englischsprachigen Selektionsteam begutachtet werden. Erst nachdem dieses Team sein OK gibt erscheinen die Bilder im Verkaufsbereich bei Fotolia. Die Freischaltung dauert rund vier Tage, plus-minus X. Warten...
 
In dieser Zeit hab ich mich dann gleich mal gewundert, warum ich nach Freischaltung "nur" mit einem Viertel am Umsatz meiner wartenden Bilder entlohnt werden soll. Diese Seite brachte Klarheit. Ich bin kein exklusiver Fotolia-Künstler und habe noch keine Verkäufe vorzuweisen.
 
Auf der gleichen Seite findet sich auch die passende Tabelle, ab wie vielen Teil-Exklusiven Verkäufen man im Fotografen-Ranking in die nächste Stufe hüpft, bzw. mehr Kommission erhält. Das sind für mich dann doch eher düstere Verdienst-Aussichten. Ich müßte über 1000 Verkäufe generieren, damit ich die silberne Kommissionsstufe mit 31 Prozent erklimme. Viel Holz für einen Hobbyfotografen.             
 
Eine weitere Tabelle stimmte mich dann wieder etwas optimistischer. Exklusive Fotolia-Künstler starten mit einer Kommissionsstufe von  41 Prozent. Fast das Doppelte. Das muss ich haben. Nur wie? Hier gibt's alle Infos zum Exklusivvertrag, wenn auch nicht ganz leicht verdaulich. 
 
Nach ettlichen Besuchen in diversen Diskussionsforen zum Thema, hab ich den Vertrag in meinen Profileinstellungen bei Fotolia schließlich akzeptiert. So wie ich es verstanden habe, darf ich meine Stock-Bilder nur und exklusiv bei Fotolia vertreiben. Kein Problem. Und die gewährten Ausnahmen im Punkt vier des Vertrages reichen mir aus. Alle meine hochgeladenen Fotos stehen nun bei 41 Prozent. 
 
Vier Tage nach meinem ersten Upload war die Freude groß. Zwei Emails bestätigten mir, dass die ersten zwei Bilder den Kriterien des Selektionsteams entsprachen und freigeschaltet wurden. Doch was bedeuteten die beiden weiteren Mails von Fotolia? Ich soll bitte schnellstens eine "Steuerformalität zum Abschluss bringen"!? Ohje, ich und Steuern harmonieren nicht besonders gut.
 
Aber was soll's, man will ja nicht gleich aufgeben. Ein netter Internetuser hat hier ein Todo verfasst, welches auf meine Situation genau zutrifft. Diesen Anweisungen bin ich jetzt erstmal gefolgt. Mal schauen wie es weitergeht.
 
Nach jetzt einem weiteren Tag haben meine ersten zwei Bilder einen und drei Aufrufe und noch keine Verkäufe. Jeweils ein Zähler hab ich selbst in dieser Statistik hinterlassen.  
 
Wer diesen Zahlen unter die Arme greifen möchte, kann dies hier tun. Es werden alle meine freigeschalteten Bilder angezeigt. Diesen Link sowie einen Bannergenerator findet man übrigens unter dem Menüpunkt Partnerprogramm/Tools - eine weiter Verdienstmöglichkeit auf der Seite. Diese lass ich aber erstmal ruhen.
 
Erstes Fazit: So einfach, wie es sich in Beschreibungen und Erzählungen manchmal anhört, ist der Verkauf bei Stock Foto Seiten nicht. Zahlreiche kleinerer Hürden müssen genommen werden bis die ersten Credits fließen. Die Konkurrenz ist groß, es gibt Hammerbilder, und der Aufwand beim Einstellen neuer Fotos ist nicht zu unterschätzen. Ich denke, ich werde geniale Foto-Ideen austüfteln müssen, um in der Masse nicht unterzugehen. 
  
Sobald sich was ergibt, melde ich mich wieder zu Wort.
 



Kommentare

Hallo,

 

jetzt hast du ja inzwischen einige Bilder in deinem Fotolia- Porfolio. Wie ist dein Resümee nach ca. 2,5 Jahren, lohnt es sich? Würdest du es kleinen Hobbyfotografen weiterempfehlen?

Bild von admin

Hi tocco, ich muss dir leider sagen, dass man damit nicht reich wird. Zwar wurden einige Werke verkauft, aber einfach zu wenige, dass es sich lohnen würde. Ich muss jedoch gestehen, dass ich Fotolia habe schleifen lassen. Das heißt, dass ich schon lange keine neuen Bilder mehr eingestellt habe.

 

Ich denke, dass man mit mehr Engagement ein kleines Taschengeld rausholen könnte. Man braucht Ideeen für Motive z.B. passend zu Jahreszeiten und aktuellen Themen. Lohnen können sich auch gut geplante Shootings mit Models. Bilder mit Menschen verkaufen sich einfach besser.

 

Wünsch dir viel Erfolg. Ich will eigentlich auch wieder aktiver werden - mal sehen was draus wird... 

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